Sind Leiharbeiter günstiger?

Sind Leiharbeiter günstiger?

Sind Leiharbeiter günstiger? Diese Frage werden sich viele Unternehmen in Vorfeld stellen, und ja Zeitarbeitnehmer verdienen deutlich weniger als Festangestellte, bestätigt die DGB-Studie. Von allen Beschäftigten, die höchstens drei Jahre im selben Betrieb arbeiten, verdienen 60 Prozent der vollzeitbeschäftigten Zeit Arbeiter.
Daher ist es für Leiharbeiter sehr wichtig, mit Würde und Respekt behandelt zu werden, damit sie im Gegenzug hart arbeiten und so lange wie möglich in Ihrem Unternehmen bleiben. Sie werden keine Lohnerhöhung verlangen, es sei denn, ihre Aufgaben haben sich erheblich ausgeweitet. Ist dies der Fall, werden sie eine prozentuale Lohnerhöhung verlangen, nicht eine Erhöhung des Stundenlohns. In der Regel streben Leiharbeiter  keine langfristige Karriere in Ihrem Unternehmen an.

Sie sind nur als Überbrückungsmaßnahme da, bis sich etwas anderes ergibt. Wenn Sie sich also für einen Zeitarbeiter entscheiden, müssen Sie dies bedenken und ihn entsprechend behandeln. Andernfalls könnten Sie feststellen, dass sie nach einiger Zeit begonnen haben, sich mit Ihrem Stammpersonal zu verbünden und dieses Druckmittel nutzen, um einen langfristigen Vertrag mit Ihrem Unternehmen zu erhalten. Es ist wichtig, dass Sie dies verstehen, denn es wird Sie davor bewahren, kostspielige und potenziell sehr schädliche Fehler zu machen.

Zweifellos sind sie billiger als ein fest angestellter Mitarbeiter, aber seien Sie vorsichtig. Wenn Sie nicht auf die kleinen Dinge achten, können Sie durch Ihre Zeitarbeitskräfte viel Geld verlieren. Wenn es um preiswerte Arbeitskräfte geht, bekommen Sie entweder das, wofür Sie bezahlen, oder nicht. Das erste, was Sie wissen sollten, ist, dass Zeitarbeitskräfte, auch wenn sie als solche bezeichnet werden, fast immer für eine lange Zeit in Ihrem Unternehmen bleiben.

Das bedeutet, dass 60 % aller Leiharbeitnehmer nach nur einem Jahr und 90 % nach zwei Jahren immer noch in Ihrem Unternehmen beschäftigt sind, was zum Teil daran liegt, dass die meisten Leiharbeitsunternehmen eine „Weiterbeschäftigungspolitik“ verfolgen, die besagt, dass einem Leiharbeitnehmer, der zufriedenstellende Leistungen erbringt, eine Festanstellung zu den gleichen Bedingungen wie im ursprünglichen Vertrag angeboten wird. Wenn Sie einen internen Personalvermittler beauftragen, sind diese Kosten in Ihrem Honorar enthalten.

Daher sollten Sie: Stellen Sie sicher, dass Ihre Zeitarbeitskräfte ordnungsgemäß überprüft werden. Vergewissern Sie sich, dass sie über die von Ihnen benötigten Fähigkeiten verfügen und dass sie verlässlich sind. Vergewissern Sie sich auch, dass sie die Bedingungen ihres Beschäftigungsverhältnisses genau verstehen.

Wenn sie beispielsweise auf Tagessatzbasis arbeiten (d. h. nur für die geleisteten Arbeitsstunden bezahlt werden), sollten Sie dies von Anfang an klarstellen. Deshalb ist es wichtig, einen Anbieter mit Bedacht auszuwählen. Vergewissern Sie sich, dass er zuverlässig ist, über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, um sich und seine Mitarbeiter zu ernähren, und eine solide Arbeitsmoral hat. Suchen Sie nach Anbietern, die einen guten Ruf haben und schon lange im Geschäft sind. Suchen Sie nach Anbietern, die in der Vergangenheit mit anderen Kunden zusammengearbeitet haben und über Referenzen verfügen, die Sie überprüfen können. Soweit mir bekannt ist, regelt dieses Gesetz nicht die unabhängigen Auftragnehmer (d. h. diejenigen, die nicht bei einer Arbeitsagentur beschäftigt sind), sondern die Beschäftigten von Arbeitsagenturen.

Betrachten wir nur mal die Kosten je Einsatzstunde: Je nachdem, welcher Tarifvertrag beim Kunden gilt, kann ein Zeitarbeiter günstiger sein. Der Abstand zwischen dem Zeitarbeitstarif wird in den wesentlichen Branchen mit den sog. Branchenzuschlagstarifverträgen mit zunehmender Beschäftigungsdauer abgebaut.

Mit dem Einsatz von Zeitarbeit Agenturen ist der Stundenlohn des direkten Mitarbeiters ebenfalls niedriger als der normale Tariflohn. Der Unterschied in den Kosten für dieselbe Arbeitseinheit (Arbeitnehmer) variiert je nach dem am Arbeitsort geltenden Tarifvertrag. Dies ist ein sehr wichtiger Vorteil. Vor allem, wenn man bedenkt, dass viele Unternehmen heutzutage mit neuen Vorschriften konfrontiert sind. Dies bedeutet zusätzliche Kosten für ihre Mitarbeiter, die wiederum an ihre Kunden weitergegeben werden. Ein weiterer großer Vorteil von Zeitarbeitsfirmen ist, dass sie über die finanziellen Mittel verfügen, um schneller auf Veränderungen im Geschäftsumfeld zu reagieren, als die meisten kleinen Unternehmen oder Einzelunternehmer dies können. Das bedeutet, dass das Zeitarbeitsunternehmen diesen Bedarf wahrscheinlich decken wird, bevor er zu einer Krise für den Klein- oder Einzelunternehmer wird.


Wenn ein Teilzeitbeschäftigter 35 Stunden pro Woche arbeitet, hat er nur Anspruch auf die Leistungen, die für 35 Stunden pro Woche gelten. Arbeitet ein Vollzeitbeschäftigter dagegen 40 Stunden pro Woche, so hat er Anspruch auf alle Leistungen, die für diese Arbeitszeit gelten. Wenn er jedoch 40 Stunden pro Woche arbeitet, hat er Anspruch auf alle Leistungen, die für dieses Arbeitspensum gelten, und soweit ich weiß, gibt es keine Verordnung, in der festgelegt ist, wie diese Leistungen aussehen müssen. Einige Arbeitgeber entscheiden sich dafür, ihren Zeitarbeitnehmern eine Krankenversicherung anzubieten, andere wiederum nicht. Andere entscheiden sich dafür, den Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung und der Einkommensteuer zu übernehmen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Leistungen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber dennoch weit verbreitet sind.

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